what are 4 string players doing in europe?

Eine musikalische Reise durch die unterschiedlichen Stile und Regionen Europas zwischen den Jahren 1618 und 1804. Musiziert auf jeweils historischem Instrumentarium.

Kompositionen von: Praetorius, Rosenmüller, Boismortier, Leclair, Albrechts-berger und Rossini

Michaelis Consort

Anne Kaun – Violine, Viola
Uwe Ulbrich – Violine
Eva van Ooij – Cello
Felix Görg – Viola da Gamba, Cello, Kontrabass

Auch schon vor der „Erfindung“ des Streichquartetts gab es natürlich Musik für 4 Streichinstrumente. Viele Komponisten schätzten die vielfältigen Einsatz- und Klangmöglichkeiten von Streichinstrumenten. Wir sind auf die Suche nach außergewöhnlichen Stücken gegangen und haben selten zu hörende Schätze der Musikgeschichte mit ungewöhnlichen Besetzungen gefunden: von doppelchörigen Stücken im alten Stil bei Praetorius (2-chörig Vl/Vlc – Vl/Vlc), über den experimentierenden Stylus phantasticus bei Rosenmüller (Vl, Vl, VdG, Vlc), französischen Sonaten des Hochbarocks (Vl/Vl, Vlc/Vlc), einem in die tiefe verlegtem klassischen Streichquartett (Vl, Vla, 2 Vlc) bis zur virtuosen und phantasievollen Vertonung eines Sturms bei Rossini (Vl, Vl, Vlc, Kb). Quer durch die Epochen, quer durch Europa.

Selbstverständlich spielen wir das Konzert auf der Entstehungszeit der Stücke entsprechenden Instrumenten und nach dem neuesten Stand der Forschung der historische Aufführungspraxis. So können wir die Entwicklung des Klangideals und des Instrumentariums hörbar machen.

Je nach Anlass kann das Konzert mit Moderation als Kinderkonzert, leichtes Nachmittagskonzert oder abendfüllendes Festkonzert gestaltet werden.