Barockwerk Ost

„Kunst als Möglichkeit eine andere Version unserer Realität zu erleben.“ Mit diesem Motto arbeiten die Ensembleausgründung „Barockwerk Ost“ und öffnet so in seinen Konzerten Tore zu einer möglichen, zu einer anderen Welt. Mit der wunderbar blumigen Sprache des Barocks hatten die Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts eine phantasievolle Grundlage für ihre musikalischen Erzählungen – für ihre Opern und Passionen, aber auch für die Vielzahl an Lieder- und Ariensammlungen, die uns überliefert sind. Diese Bücher waren selbstverständlicher Bestandteil einer jeden gehobenen Privatbibliothek und wurden bei bürgerlichen und höfischen Gesellschaften regelmäßig zum Musizieren genutzt. Diese kleinen Geschichten sind so vielfältig wie das Leben und zeigen den Kern barocker Dramatik: die Liebe beschwörend, vor Witz strotzend, aber auch politisch und deftig. Natürlich war die „kleine Form“, die Arien für Gesang und Continuo, auch im Gottesdienst in regelmäßigem Gebrauch – dann aber natürlich mit gänzlich anderem Inhalt, aber nicht weniger innig und phantasievoll. Das Leipziger Ensemble „Barockwerk Ost“ präsentiert eine Auswahl an besonders interessanten und schönen musikalischen Kurzgeschichten aus dem Mitteldeutschland des 17. und 18. Jahrhundert – der Zeit und der Region der Bachfamilie, von Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann, Johann Krieger und Andreas Hammerschmidt.

Das Ensemble hat 2014 den Förderpreis „Alte Musik“ des Saarländischen Rundfunks gewonnen.

Im Jahr 2016 erschien eine CD mit dem Titel „Barockwerk Ost“ – die hier bestellbar ist.

Barockwerk Ost:

Patrick Grahl, Tenor (1. Bachpreisträger 2016)

Arve Stavran, Tasteninstrumente

Felix Görg, Streichbassinstrumente

Borckwerk Ost_Arbeit

 

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